Inhaltverzeichnis
- Entwicklung verschiedener Entkoffeinierungsmethoden
- Entkoffeinierte Kaffeebohnen: Warum sie eine optimale Ergänzung für Kaffeeliebhaber sind
Bei diesem patentierten Prozess werden die Bohnen mit heißem Wasser behandelt, bis das gesamte Koffein herausgelöst wurde. Anschließend werden alle (!) Bohnen, die diesen Schritt hinter sich haben entsorgt. Nun läuft das Wasser mit dem herausgelösten Koffein durch einen Aktivkohlefilter. Die Lösung ist nun koffeinfrei und ihr wird eine neue Charge Kaffeebohnen hinzugefügt. In diesem Schritt wird nur das Koffein gelöst und die meisten der über 600 aromabildenden Inhalte der Kaffeebohne bleiben erhalten.
Entwicklung verschiedener Entkoffeinierungsmethoden
Auch auf die Gesundheit kann Kaffee ohne Koffein einige Faktoren positiv beeinflussen. Greift man zu entkoffeiniertem Kaffee können diese unerwünschten Auswirkungen des Koffeins vermieden werden. Wurde der Kaffee entkoffeiniert, verfügt er über einen reduzierten Koffeingehalt.
Entkoffeinierte Kaffeebohnen: Warum sie eine optimale Ergänzung für Kaffeeliebhaber sind
Das macht es schwer nachzuvollziehen, ob eine schonende, natürliche Methode der Entkoffeinierung eingesetzt wurde. Die Nachteile des Schweizer-Wasser-Prozess-Verfahrens sind, dass das ganze äußerst kostspielig und nicht sehr umweltfreundlich ist. Die Bohnen, aus denen im ersten Verfahrensschritt das Koffein gelöst wird, werden anschließend entsorgt. Dazu kommt, dass für diese Art der Entkoffeinierung eine Menge Wasser benötigt wird. Im Allgemeinen werden bei der Entkoffeinierung mit Lösungsmitteln die Bohnen zunächst mit heißem Wasser oder Wasserdampf zum Aufquellen gebracht. Die peruanischen Arabica -Bohnen stammen aus dem Urwald der Lamas-Provinz im Nordosten von Peru.
In diesem Verfahren wird die Kaffeebohne mit Wasserdampf vorbehandelt und unter Druck von 73 bis 300 bar mit überkritischem CO2 gespült. Das Kohlenstoffdioxid lässt man verdampfen, dabei bleibt reines Koffein zurück. Wir führen entkoffeinierter Kaffee und Espresso auch in Bioqualität.
Dann ist die Chance auch größer, das sie entkoffeinierte Bohnen dauerhaft in Ihrem Schrank stehen haben. Nach drei Jahren Forschung erfand Ludwig Roselius 1906 das Roselius-Verfahren zum Herstellen von entkoffeinierten Kaffee. Seine Motivation war der vorangegangene Tod seines Vaters, der auf einen zu hohen Koffeinkonsum zurückgeführt wurde.
Nein, entkoffeinierte Espressobohnen werden selbstverständlich auf die gleiche Art und Weise entkoffeiniert, wie klassische Kaffeebohnen oder Bohnenkaffeesorten auch. Je nach Bohnensorte und Aromenkomplexität werden diese anders und unterschiedlich lang geröstet, jedoch wird bei beiden Bohnensorten das Koffein entzogen. Zur Feier meiner entkoffeinierten Kaffeebohnen für Vollautomaten und Siebträger drehen wir das Ganze um und fragen, was „koffeinfreier Kaffee“ für euer Wohlbefinden tun kann – oder auch nicht. Das Besondere an diesem koffeinfreien Kaffee ist die hohe Qualität der Bohnen von mindestens 84 SCA Punkten. Üblicherweise wird nur eher minderwertigerer Kaffee fürs Entkoffeinieren vorgesehen.
Dabei kommt das Koffein an die Oberfläche der Bohnen, welche anschließend in heißes Kaffeebohnenöl eingetaucht werden. Das darin enthaltene Triglycerin entfernt das Koffein – nicht jedoch die anderen Aroma– und Geschmacksstoffe. Nach einem abschließenden Separierungs- und Trocknungsprozess sind die Bohnen koffeinfrei. Ohne dein morgendliches Koffein wirst du nicht richtig wach, oder?

Entkoffeinierte Kaffeebohnen enthalten weniger Koffein als eine normale Tasse Kaffee. Das sind ungefähr 3 mg und in einer normalen Tasse Kaffee sind es ungefähr 60 bis 90 mg. Entkoffeinierte und entkoffeinierte Kaffeebohnen werden oft synonym verwendet. Wir verwenden im Text auch oft koffeinfrei, aber leider ist das eigentlich nicht möglich. Es handelt sich also eigentlich alles um entkoffeinierte Kaffeebohnen. Im Durchschnitt sind in entkoffeinierten Kaffeebohnen etwa 3 mg Koffein enthalten.
- Aber Sie wollen lieber nicht zu viel davon trinken, weil Sie dann ein mulmiges Gefühl bekommen oder nachts schwer einschlafen können?
- Wie der Name schon vermuten lässt, ist entkoffeinierter Kaffee eine Version des beliebten Heißgetränks, für die den Kaffeebohnen der anregend wirkende Inhaltsstoff Koffein entzogen wurde.
- Das erste Verfahren wurde 1903 von Ludwig Roselius, dem Gründer von Kaffee HAG entwickelt, allerdings wurde dieses Verfahren eingestellt, das es auf das schädliche Lösungsmittel Benzol setzte.
Zum Extrahieren des Koffeins wird immer ein Lösungsmittel verwendet, da es keine von Natur aus koffeinfreien Bohnen gibt. Die DCM-Methode verwendet ein Extraktionsmittel, nämlich Dichlormethan. Die Kaffeebohnen werden mit Wasser angefeuchtet und anschließend eine halbe Stunde im Extraktionslösungsmittel eingeweicht. Dies wird mehrmals durchgeführt, bis sich das Koffein aufgelöst hat.

Bitter- und Reizstoffe hingegen werden stark reduziert, was entkoffeinierten Kaffee besonders bekömmlich macht. Im direkten Verfahren wird das Koffein mittels Lösungsmittel wie Dichlormethan und Ethylacetat den Kaffeebohnen entzogen. 30 Minuten dauernden Einwirkungszeit von Wasserdampf, in der die Bohnen quellen, extrahiert der Rohkaffee für 10 Stunden in Dichlormethan und Ethylacetat.
Dieses Extraktionslösungsmittel ist durch die europäische Gesetzgebung für die Entkoffeinierung von Kaffee zugelassen. Ethylacetat ist ein natürlicherweise vorkommendes Fruchtacetat, welches in anderen Bereichen der Lebensmittelindustrie, beispielsweise bei Süßwaren, als Aroma eingesetzt wird. Im Übrigen ist Ethylacetat bereits ein natürlicher Bestandteil des Aromas von ungeröstetem Rohkaffee.Für den Entkoffeinierungsprozess wird Ethylacetat in seiner reinsten Form verwendet. Dank einer komplexen Nachverarbeitung wird sichergestellt, entkoffeinierter kaffee dass sich im Endprodukt keine nennenswerten Reste von Ethylacetat mehr befinden.